Was dürfen Hunde essen2021-09-27T16:40:01+02:00

Kleine Napfkunde: Was dürfen Hunde essen?

Aller Domestizierung zum Trotz: Gebiss und Verdauungstrakt belegen, dass Haushunde wie ihre Vorfahren Fleischfresser sind. Jedoch selbst dann, wenn es den Löwen- oder vielmehr Wolfsanteil im Napf ausmacht, sind hochwertiges Fleisch und Innereien nicht die einzigen Komponenten eines
ausgewogenen Speiseplans. Auch Raubtiere verzehren in der Natur etwas pflanzliche Kost – etwa den Mageninhalt ihrer Beutetiere. Eine gewisse Menge an Gemüse und Obst ist also elementar für die artgerechte Hundeernährung.

Was dürfen Hunde essen – und was besser nicht? Erfahren Sie hier, was im BARF-Rezept (artgerechte Rohfleischfütterung), als Inhaltsstoff der Fertignahrung oder Snack erlaubt ist.

Gemüse – was dürfen Hunde essen

Gemüse ist reich an Ballaststoffen und Vitaminen. Es trägt zur Versorgung des Hundes mit wichtigen Nährstoffen bei und unterstützt die Verdauung. Zahlreiche Fellnasen knabbern sogar gern an rohem Gemüse.

Was dürfen Hunde essen: Gut verträgliche Gemüsearten

Grundsätzlich gelten folgende Sorten als bekömmlich für Hunde:

  • Zucchini
  • Kürbis
  • Möhren
  • gekochte Kartoffeln

In kleinen Mengen kann auch Rote Bete gefüttert werden; Brokkoli und Spinat (gedünstet beziehungsweise gekocht) sind ebenfalls eine Bereicherung des Angebots. Hundegeschmäcker sind verschieden: Probieren Sie einfach aus, was Ihr Liebling mag.

Was dürfen Hunde essen: Dieses Gemüse gehört nicht in den Napf

Es gibt allerdings Gemüse, das sich auf keinen Fall für den „hündischen“ Verzehr eignet. Darunter fallen Nachtschattengewächse (Tomaten, Auberginen, Paprika), Lauch, Zwiebeln und Knoblauch, Kohl sowie rohe Hülsenfrüchte. Auch Avocado und Rhabarber sind für die Spürnasen unbekömmlich.

Was dürfen Hunde essen: Obst in der Hundeernährung für wertvolle Vitamine

Ein Stückchen Obst als Leckerli oder Beilage zum Fleischfutter kommt bei vielen Hunden gut an. Der hohe Anteil an Vitamin C mancher Obstsorten stärkt außerdem die Abwehrkräfte.

Was dürfen Hunde essen: Welche Früchte dürfen es sein

Unbedenklich ist heimisches Kernobst wie Äpfel oder Birnen. Weiterhin sind Steinfrüchte wie Kirschen, Nektarinen, Aprikosen oder Pfirsiche aufgrund des Kaliumgehalts (wichtig für die Nerven) ein geeigneter Obst-Snack – entsteint, versteht sich. Bananen und Beeren wie Brombeeren oder Erdbeeren sind bei vielen Hunden beliebt. An heißen Tagen ist Wassermelone ein Hit.

Was dürfen Hunde essen: Das gehört nicht in den Napf

Allerdings gibt es ebenso Obst, das unbekömmlich ist. Speziell vor Weintrauben und Rosinen sei gewarnt – schon wenige Trauben können bei Hunden Nierenversagen auslösen. Sämtliche Zitrusfrüchte, Quitten oder Holunderbeeren haben ebenfalls nichts im Napf zu suchen.

Was dürfen Hunde essen: Welche Öle sind gut für meinen Hund

Öle werden Sie bei der Fütterung Ihres Hundes als Zutat bei der BARF Zubereitung oder bei Bedarf als Ergänzung zum Fertigfutter einsetzen. Neben dem hohen Nährwert kann Öl positive Auswirkungen auf Haut und Fell haben. Für Hunde bekömmlich sind:

  • Lachsöl
  • Leinöl
  • Nachtkerzenöl
  • Kürbiskernöl
  • Distelöl
  • Olivenöl
  • Hanföl

Was dürfen Hunde essen: Welche Kräuter sind geeignet in der Hundeernährung

Die gängigen Heil- und Küchenkräuter können bedenkenlos von Hunden konsumiert werden, mit zwei Ausnahmen: Trächtigen Hündinnen bekommt Basilikum nicht, Bärlauch und Waldmeister sind schon in kleinen Mengen giftig. Ansonsten beinhalten die Kräuter Nährstoffe und können bei leichten Beschwerden die Genesung unterstützen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Basilikum: mineralstoff- und vitaminreich
  • Bohnenkraut: magenstärkend und appetitanregend; z. B. bei
  • Durchfall
  • Brennnessel: bei Nieren- und Blasenerkrankungen; unterstützend bei
  • Lebererkrankungen
  • Estragon: verdauungsfördernd und krampflösend
  • Kamille: entzündungshemmend, beruhigend
  • Melisse: vitaminreich
  • Minze: desinfizierend
  • Thymian: antibiotisch; schleimlösend bei Husten

Wichtiger Hinweis zu der Frage „was dürfen Hunde essen“: Fragen Sie zunächst Ihren Tierarzt oder Heilpraktiker um Rat. Setzen Sie Kräuter grundsätzlich stets sparsam ein.

Was dürfen Hunde essen: Bestes Hundefutter in Top-Qualität von Schwarzwaldi

Mit unserem hochwertigen Hundefutter geben Sie ihrem Liebling alles, was er oder sie für eine physiologisch ausgewogene Ernährung benötigt. Die verschiedenen Rezepturen werden aus Premium-Fleisch aus der Region gefertigt und enthalten weder Getreide noch tierische Nebenerzeugnisse. Durch die kurzen Transportwege und schonende Produktionsmethoden stehen wir für nachhaltige und verantwortungsvolle Qualität. Ihr Vertrauen ist uns ein Anliegen: Daher bieten wir maximale Transparenz durch lückenlose Deklaration. Benötigen Sie Unterstützung oder haben Sie außer „was dürfen Hunde essen“ noch weitere Fragen? Gerne klären wir innerhalb unserer Ernährungsberatung mit Ihnen alle wichtigen Aspekte und ermitteln den für Ihren Hund optimalen Bedarf.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was dürfen Hunde essen: Gemüse und Früchte?2021-09-23T11:12:14+02:00

Gemüse und Früchte können mit ihren gesunden Inhaltsstoffen den Speiseplan eines jeden Hundes bereichern. Zucchini, Kürbis, Möhren und gekochte Kartoffeln; Steinfrüchte, Kernobst und Beeren sind gute Ergänzungen für die Fleischfütterung. Nachtschattengewächse, Zwiebelgewächse, Lauch und Knoblauch, so wie Hülsenfrüchte, Trauben, Rosinen und Zitrusfrüchte sollten dagegen nicht auf dem Speiseplan stehen.

Was dürfen Hunde essen wenn es um Öle geht?2021-09-23T11:12:39+02:00

Öle sind eine gute Ergänzung zur Fleischernährung des Hundes. Gut verträglich sind Lachsöl, Leinöl, Nachtkerzenöl, Kürbiskernöl, Distelöl, Olivenöl und Hanföl. Die Öle haben einen hohen Nährwert und können sich außerdem positiv auf Haut und Fell des Vierbeiners auswirken.

Was dürfen Hunde essen an Kräutern?2021-09-23T11:13:07+02:00

Die Gabe von Kräutern sollte in kleinen Mengen und nach Absprache mit dem Tierarzt erfolgen, aber grundsätzlich können auch Kräuter eine gute und nährstoffreiche Ergänzung für den Hund sein. Basilikum, Bohnenkraut, Brennnessel, Estragon, Kamille, Melisse, Minze und Thymian sind gute Optionen, wobei trächtige Hündinnen kein Basilikum fressen sollten. Waldmeister und Bärlauch sollten dagegen auf keinen Fall verfüttert werden.

Nach oben